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Wie modulare Infrastruktur die wachsende Nachfrage nach aktiver Mobilität bedient

In ganz Europa wird eine wachsende Nachfrage nach Infrastruktur für aktive Mobilität erwartet, doch Planung und Umsetzung stellen die Kommunen vor immer grössere Herausforderungen.

EU-SUMPs, Richtlinien des Green Deals und verschiedene nationale Programme in ganz Europa senden alle dasselbe Signal: Rad- und Fussverkehrsinfrastruktur ist politisch gewollt und muss im kommenden Jahrzehnt skaliert werden.

Mehrere europäische Länder haben bereits ehrgeizige Ziele und Finanzierungen zum Ausbau der aktiven Mobilität auf den Weg gebracht:

  • Deutschland: Die „Radschnellweg“-Programme werden durch ein 500-Milliarden-Euro-Paket zur Verbesserung der Radmobilität unterstützt.

  • Schweiz: Das „Veloweggesetz“ verpflichtet die Kantone, bis Ende 2027 eine ordentliche Planung der Velowegnetze zu erstellen.

  • Frankreich: Der „Plan Vélo et Marche“ sieht zwischen 2023 und 2027 Investitionen in Höhe von 2 Milliarden Euro vor.

  • Niederlande: Die Pläne sehen vor, bis 2040 ein Netz von 2.550 km zusammenhängenden Radwegen zu schaffen.

  • Belgien: Ein neuer „Fahrrad-Masterplan“ für Flandern befindet sich in der Entwicklung und ist mit zusätzlichen jährlichen Budgets ausgestattet.

  • Österreich: Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs durch die Koordination der Infrastruktur bis 2029 zu verdoppeln.

Herausforderungen für Kommunen

Dennoch werden die meisten Rad- und Fussgängerbrücken sowie erhöhten Radwege nach wie vor als reine Massanfertigungen ausgeschrieben. Individueller Entwurf. Individuelle Kosten. Individueller Zeitplan. Das ist nicht zwingend falsch, bremst jedoch die Umsetzung der von den nationalen Regierungen gesetzten Ambitionen und der daraus resultierenden kaskadierten Ziele auf kommunaler und regionaler Ebene. Was können wir aus den Herausforderungen von Städten und Gemeinden lernen?

Aus Sicht von urb-x stehen Städte und Kommunen vor vier wesentlichen Hindernissen:

  • Räumliche Engpässe: Der Lückenschluss im Netz erfordert oft eine komplexe Planung in der dritten (erhöhten) Dimension.

  • Anforderungen der Urbanisierung: Das steigende Verkehrsaufkommen erfordert den Aufbau einer sicheren, unterbrechungsfreien und qualitativ hochwertigen Infrastruktur.

  • Sanierungsstau: Es besteht ein dringender Druck, bestehende Infrastrukturen durch eine effiziente und schnelle Umsetzung zu modernisieren, was zu Zielkonflikten zwischen Neubau und Sanierung führt.

  • Ressourcenknappheit: Trotz verfügbarer Fördermittel stehen die Budgets weiterhin unter Druck, was schwierige Abwägungen erforderlich macht.

Modulare Ansätze

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlagen wir vor, von kostspieligen, massgeschneiderten Prestigeprojekten Abstand zu nehmen und stattdessen auf standardisierte, modulare Systembauweise zu setzen. Modulare Infrastruktur kann im Werk vorgefertigt, schnell montiert werden und bietet niedrigere Lebenszykluskosten bei gleichbleibend hoher Gestaltungsqualität und Sicherheit.

Wir bei urb-x sind davon überzeugt, dass strukturelle Verpflichtungen auch strukturelle Ansätze bei der Umsetzung erfordern. Hier kommen Standardisierung und modularer Bau ins Spiel. Nicht als Einschränkung im Design, sondern als Ermöglicher für ein optimales Erlebnis der aktiven Mobilität bei bezahlbaren Lebenszykluskosten, reduziertem Planungsaufwand und geringerem CO2-Fussabdruck.

Eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse finden Sie hier: Wachsende Infrastrukturnachfrage für aktive Mobilität

Wenn Sie besser verstehen möchten, wie urb-x Sie bei der effizienteren Planung und Realisierung von Brückenprojekten unterstützen kann, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.


Autor: Karel van Eechoud
Foto von: Noralí Nayla auf Unsplash

Radverkehr soll durch neue Infrastruktur gesteuert werden