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Modulare Radschnellwege von urb-x bringen Radfahrer auf den Gipfel

(Dieser Text wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt)

Urb-X-Gründer und COO Bálint Csontos berichtet Zag über das Schweizer Start-up Cycle Highway, das Radfahrenden eine direkte Route durch Städte bietet.

Das Schweizer Start-up Urb-X hat eine Hochstrasse entwickelt, die aktiven Radfahrenden eine direkte Route über längere Distanzen bietet.

Als Ergänzung zur bestehenden Infrastruktur auf Strassenebene soll die Veloschnellstrasse die Radverkehrsinfrastruktur vom Stadtzentrum in die Peripherie verlängern, um Menschen dazu zu bewegen, längere Strecken mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen.

„Wir begannen mit der Vision, eine Autobahn zu bauen – aber nicht für Autos“, erklärt Urb-X-Gründer und COO Bálint Csontos gegenüber Zag Daily. „Dafür benötigen wir Radverkehrsinfrastruktur von höchster Qualität.“

Mit einer fertiggestellten 200-Meter-Teststrecke in Basel, Schweiz, befindet sich Urb-X in Gesprächen mit potenziellen europäischen Kunden und hofft, die Strecke innerhalb der nächsten zwei Jahre zu realisieren.

Fahrt auf der Strecke

Die fünf Meter über dem Boden schwebende Teststrecke von Urb-X ist das Paradebeispiel für eine Veloschnellstrasse, die Hindernisse umgeht und Gefahren für die Radfahrenden minimiert.

„Bei der Strecke geht es ebenso sehr um die Trennung vom Hauptverkehr wie darum, den Radfahrenden eine direkte Route zu bieten, die Konflikte vermeidet“, so Bálint Csontos.

„Dies setzt das Potenzial für Radfahrende frei, weite Strecken mit hoher Geschwindigkeit zurückzulegen. Wo sie früher vielleicht sieben Kilometer gefahren sind, legen sie jetzt vielleicht 12 Kilometer zurück.“

Dank einer integrierten Fahrbahnheizung ist die Strecke auch bei Gefriertemperaturen rutschfest, was eine hohe Bodenhaftung bietet und das Sturzrisiko verringert.

Sensoren in der Fahrbahn ermöglichen zudem eine intelligente Beleuchtung, Verkehrssteuerung und vorausschauende Wartung.

Um die Infrastruktur klimaneutral zu halten, ist sie so konzipiert, dass sie durch in den Geländern installierte Solarzellen bis zu 10-mal mehr Energie erzeugt, als sie verbraucht.

Ihre modulare Bauweise gibt den Auftraggebern die volle Kontrolle bei der Gestaltung der Veloschnellstrasse für ihre Stadt. Vom Verlauf und der Länge der Strecke bis hin zum Abstand oder der Höhe der Pfeiler entscheiden Auftraggeber wie Kommunen und Planungsbüros fast alles selbst. Die Modularität ermöglicht zudem die industrielle Vorfertigung von Systemelementen, um die Kosten der Schnellstrasse zu senken.

Eine Sache können die Auftraggeber jedoch nicht ändern: das Material, aus dem die Urb-X-Veloschnellstrasse gefertigt ist.

Schon vor dem Start des Projekts wussten Bálint Csontos und sein Team, dass die Konstruktion zu mehr als 90 % aus Holz bestehen würde. Über 95 % bestehen aus recycelbaren Materialien, und der Bau einer Urb-X-Veloschnellstrasse spart im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie der Verwendung von Stahl oder Beton rund 3.000 Tonnen CO2 ein.

Da eine Holzkonstruktion fünfmal weniger wiegt als Beton, profitiert sie zudem von leichteren Fundamenten und geringerem Materialaufwand, was sie zu einer nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Option macht.

Darüber hinaus bedeutet die Verwendung von Holz als Hauptbaustoff, dass es regional bezogen werden kann, was durch verkürzte Transportwege zu geringeren Transportkosten beiträgt.

Der Planungsprozess

Bei der Planung von Veloschnellwegen versuchen Städte schon lange, Radfahrenden eine direkte Route anzubieten.

„Man beginnt damit, eine direkte Verbindung von Punkt A nach Punkt B zu finden“, sagt Bálint Csontos. „Und dann muss man so viele Hürden überwinden, und man macht immer weiter Zugeständnisse, bis man schliesslich keine direkte Route mehr hat.

„Das ist der Planungsprozess. Man beginnt mit einer Vision und kollidiert dann mit der Realität.“

Diese Realität hat Urb-X dazu bewogen, die Möglichkeiten einer Hochstrasse zu erkennen und sie als Lösung zu präsentieren – ein Träger für nachhaltigen Transport, der physische Hindernisse am Boden komplett umgehen kann.

Dennoch ist eine erhöhte Trassenführung vielleicht nicht in jeder Stadt zwingend erforderlich. Stattdessen könnte die Schnellstrasse auch ebenerdig als Erweiterung bestehender Infrastrukturen wie Dämmen genutzt werden.

„Diese Veloschnellstrasse soll die Infrastruktur am Boden nicht ersetzen, sondern ergänzen.“

Die Entscheidung liegt wieder bei der Stadt: Es ist Sache der zuständigen Behörden und Planungsbüros, zu bestimmen, wie eine Urb-X-Strasse am effizientesten in ihre Stadt integriert werden kann.

Obwohl Urb-X primär mit Kunden aus Mitteleuropa im Gespräch ist, schliesst Bálint Csontos eine internationale Expansion nicht aus.

„Jede Stadt könnte von Kilometern in dieser Form profitieren.“

Dieser Artikel wurde am 12. Dezember 2023 auf Zagdaily.com veröffentlicht.